Dreikönigstag

Brauch und Legende

Dreikönigs-Kuchen

Wer wünscht sich nicht, mal König zu sein und zu herrschen? Am 6. Januar hat jede und jeder diese Chance, dies während einem Tag auszuleben. In Familie oder mit Freunden gibt’s den Wettkampf um die Plastikfigur im Dreikönigskuchen. Das traditionelle Hefeteiggebäck wird nur ein paar Tage vor und am Dreikönigstag angeboten. Während die Rezepturen unterschiedlich sind, haben alle Kuchen eine Gemeinsamkeit: ein Glücksbringer in Form einer Mandel, Münze, Bohne oder Königsfigur, der in einem Stück eingebacken wird. Die Person, die ihn findet, ist für einen Tag Königin oder König. Ein alter Brauch, der nicht nur in der Schweiz verbreitet ist. Der Dreikönigskuchen ist in England als «King's Cake», in Frankreich als «Galette des Rois» und in Spanien als «Roscón de Reyes» bekannt.

Wissenswertes zum 6. Januar
Der 6. Januar gilt im westlichen Glauben als der Tag, an dem die drei Weisen aus dem Morgenland – auch die Heiligen Drei Könige genannt – Caspar, Melchior und Balthasar, von einem Stern zum Stall in Bethlehem geleitet wurden, in dem sie den Jungen gefunden haben. Die Legende sagt, dass Jesus je ein Geschenk von ihnen bekam: Weihrauch von Caspar, Gold von Melchior und Myrrhe von Balthasar. In Anlehnung an die königlichen Gaben, die dem Jesuskind an diesem Tag überreicht wurden, findet in einigen europäischen Ländern erst an diesem Tag die Bescherung statt – so beispielsweise in Spanien und Russland. In der Schweiz hingegen steht der Dreikönigstag gleichzeitig auch für das Ende der Weihnachtszeit und das Abschmücken des Weihnachtsbaums.

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