Valentinstag

Andere Länder, andere Bräuche. Nicht überall gibt es rote Rosen.

Valentinstag ARYZTA Schweiz
Valentinstag – Legenden und Bräuche

Über die Entstehung des Valentinstags gibt es viele Legenden. Die bekannteste ist diejenige des italienischen Bischofs Valentin von Terni, der als Märtyrer starb. Es heisst, dass er sich dem im 3. Jahrhundert gesprochenen Verbot von Kaiser Claudius II. widersetzte. Dieses besagte, dass sich Soldaten nicht christlich trauen lassen dürfen. Der Kaiser war davon überzogen, dass unverheiratete Männer mit mehr Elan in den Krieg zogen als verheiratete. Bischof Valentin habe aber trotzdem heimlich Paare getraut und als begeisterter Gärtner habe er den verliebten und verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Dafür musste er am 14. Februar 269 den Märtyrertod sterben.

Diese und andere Legenden stellen den Bischof als Liebespatron dar. Im Mittelalter gab es für den Valentinstag auch den deutschen Namen «Vielliebchentag». Traditionell wird der Valentinstag in den meisten Ländern am 14. Februar gefeiert. Anlässlich dieses «Feiertags» schenken sich Liebende kleine Aufmerksamkeiten. Vorzugsweise Blumen.
 

Andere Länder, andere Bräuche. Nicht überall gibt es rote Rosen.

Schweiz und Deutschland
Verliebte schenken sich vor allem Blumen. Am häufigsten rote Rosen. Aber auch hübsche Valentinstagskarten und Naschereien stehen hoch im Kurs, wie unser «Herzberliner» :-)

Dänemark
Geheimnisvoll! Anonym verschicken die Dänen kleine Geschenke untereinander und die Beschenkten müssen deren Absender erraten. Statt roter Rosen schenken sie sich allerdings Blumensträusse mit Schneeglöckchen. Beliebt sind auch Blumenherzen, Gebäck und Schokolade.

England
Seit dem 15. Jahrhundert werden traditionell Gedichte zum Valentinstag verschickt. Ursprünglich fanden sich die Paare jedoch zufällig, indem sie einander am Vorabend durch Losen zugeteilt wurden. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich unter Liebenden der Brauch, sich gegenseitig dekorierte Karten mit kleinen Gedichten zu schicken. Bis heute unverändert.

Italien
Paare treffen sich am Valentinstag an Brücken, bringen an den Geländern sogenannte Liebesschlösser an und werfen den Schlüssel ins Wasser. In das Schloss werden ihre Namen und manchmal auch das Datum des Kennenlernens eingraviert. Diese Liebesschlösser sollen Glück bringen und dafür sorgen, dass die Beziehung für immer hält – so wie auch das Schloss immer am Brückengeländer hängen bleiben wird.

Spanien
Während Bücher hierzulande meist an Weihnachten verschenkt werden, erhalten Männer in Spanien diese am «Dia de St. Jordi», dem Tag des heiligen Gregor. Diesen Tag feiern die Spanier an Stelle des Valentinstags und erinnern damit an ihren Nationalhelden Gregor, den heldenhaften Drachentöter. Frauen bekommen an diesem Tag, der übrigens jedes Jahr erst am 23. April gefeiert wird, eine einzelne rote Rose von ihren Ehemännern oder Partnern geschenkt.

Schweden
Tradition erst seit den achtziger Jahren, dafür so richtig romantisch. Das mag auch daran liegen, dass dieser Tag in Schweden  «Tag aller Herzen» genannt wird. Liebende schenken sich Weingummi-Herzen und zeigen damit ihre Liebe.

Wales
Bereits am 25. Januar wird jedes Jahr der «walisische Valentinstag» gefeiert. Dabei gedenkt man St. Dwynwen, der Schutzpatronin der Liebe. Die Waliser schenken sich hölzerne Liebeslöffel, sogenannte «Love Spoons» als Zeichen ihrer Zuneigung.

Japan
Nur die Frauen schenken den Männern am 14. Februar etwas. Unabhängig ob Partner, Ehemänner, Freunde, Verwandte, männliche Kollegen oder Chef. Geschenkt wird in Japan traditionell dunkle Schokolade.

USA
Weltmeister im Valentinstag-Feiern! In den USA zelebrieren nicht nur die Liebenden diesen Tag, sondern auch Kinder, Freunde und Verwandte. Sogar Haustiere werden beschenkt. So finden neben Blumen und Pralinen auch Stofftiere, Hundekekse in Herzform und pinke Hundebettchen reissenden Absatz.